Aktuell

  1. Samstag, 9. Februar 2013
    männer.ch-Präsident Markus Theunert veröffentlicht ein neues Buch. Am 11. Februar erscheint "Co-Feminismus. Wie Männer Emanzipation sabotieren – und was Frauen davon haben" im Verlag Hans Huber. Der Dachverband begrüsst es, dass sein Präsident neue Impulse für die Debatte um eine zukunftsweisende Geschlechterpolitik setzt – und freut sich auf die Auseinandersetzung mit seinen Thesen. Er hat sie als Privatperson und ohne direkte Beteiligung von männer.ch entwickelt.
  2. Samstag, 2. Februar 2013
    Am 3. März 2013 stimmt die Schweiz über den neuen Familienartikel in der Bundesverfassung ab. männer.ch hat gemeinsam mit alliance F, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen in einem Mediencommuniqué für ein JA zum Familienartikel geworben. «alliance F und Männer.ch begrüssen den Verfassungsartikel Familienpolitik, weil damit in der Schweiz ein weiterer Schritt in Richtung echter Wahlfreiheit des Familienmodells gemacht würde. Zusammen mit Bund und Parlament sind sie überzeugt, dass eine Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf grossen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen bringt.»

    Artikel in Le Matin vom 5. Februar 2013

  3. Mittwoch, 24. Oktober 2012

    Diese Woche fand in Berlin eine internationale Tagung zum Thema Männerpolitik statt. Die Tagung wurde organisiert vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (konkret vom Referat für Jungen und Männer in der Gleichstellungspolitik). Es ist das erste Mal überhaupt, dass die Männerpolitik auf ministerieller Ebene so prominent diskutiert wurde. Selbst die BILD-Zeitung berichtete auf ihrer Titelseite darüber... männer.ch war Teil der Steuergruppe und konnte wesentliche Impulse aus Schweizer Sicht einbringen. Am Dienstag bot sich Gelegenheit zur Vernetzung mit NGO-Delegationen aus Deutschland und Österreich.

  4. Mittwoch, 24. Oktober 2012
    Die Vorlage zur gemeinsamen elterlichen Sorge ist vom Nationalrat gutgeheissen worden und wird nun noch vom Ständerat beraten. Sehr wahrscheinlich wird auch er den Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge gut heissen. Damit wird es in Zukunft schon sehr bald selbstverständlich sein, dass Väter auch nach einer Scheidung in die Verantwortung für wesentliche Entscheide eingebunden sind. Aktuell läuft das Vernehmlassungsverfahren zum elterlichen Unterhalt. Der Vorstandsausschuss arbeitet im Moment auf Hochtouren an einer Stellungnahme. Uns wird es darum gehen, die Perspektive der Männer einzubringen und vor allem Impulse dafür zu geben, dass Väter auch nach der Scheidung in die tägliche Sorge um das Wohl der Kinder einbezogen bleiben und nicht nur finanzielle Fürsorgepflichten haben. Heute ist es so, dass Väter von kleinen Kindern rund 30 Stunden Familien- und Hausarbeit leisten – pro Woche! Sie holen ihre Kinder von der Krippe ab, kochen mit ihnen, bringen sie zu Bett und unternehmen an den Wochenende mit ihnen grosse und kleine Sachen. Für die Mehrzahl der jungen Väter ist es normal, sich täglich Zeit für die Kinder zu nehmen. Die jetzige Scheidungspraxis schliesst Väter in der Regel vom alltäglichen Kontakt mit den Kindern aus und reduziert ihren Anteil an der Sorge für das Wohl des Kindes auf den finanziellen Teil. Das überzeugt uns nicht.
  5. Mittwoch, 15. August 2012
    männer.ch sagt, was Buben, Männer und Väter heute betrifft. Geben Sie dieser Stimme mehr Gewicht! Werden Sie Mitglied oder unterstützen Sie männer.ch mit einer einmaligen oder regelmässigen Spende auf das Konto: Konto PC 87-590138-7 /IBAN CH 07 0900 0000 8759 0138 7. Vielen Dank!
  6. Dienstag, 24. Juli 2012
    Markus Theunert ist seit dem 28. Juni 2005 Präsident von Männer.ch und wurde per 1. Juli 2012 als erster Männerbeauftragter der Schweiz an der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich angestellt. Nach der aufgeregten Medienberichterstattung der letzten Woche über eine sexualpolitische männer.ch-Stellungnahme aus dem Jahr 2011 hat der Kanton Zürich die Weiterbeschäftigung seines Männerbeauftragten vom Niederlegen sämtlicher Männer.ch-Aufgaben abhängig gemacht. Markus Theunert informiert heute die Öffentlichkeit, dass er diese Bedingung nicht erfüllen könne und wolle und deshalb von seiner Aufgabe als Männerbeauftragter zurücktrete. Ivo Knill und Andreas Borter, neben Markus Theunert Mitglieder des dreiköpfigen Vorstandsausschusses, haben mit einer Stellungnahme von Männer.ch auf die Nachricht reagiert. Markus Theunert selbst hat eine persönliche schriftliche Erklärung abgegeben und ist gemeinsam mit den Verantwortlichen des Kantons Zürich vor die Medien getreten.
  7. Montag, 16. Juli 2012
    Die NZZ am Sonntag vom 15. Juli 2012 und das 20minuten vom 16. Juli 2012 wird eine Stellungnahme von Männer.ch zitiert, die wir am 31. Oktober 2011 im Rahmen der Vernehmlassung über die «Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch vom 25. Oktober 2007» (Verbot der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen von 16-18-Jährigen) dem Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) haben zukommen lassen. Die Inhalte dieser Stellungnahme werden dabei in unzulässiger Weise überspitzt. Insbesondere die Aussage «Lehrer sollen Schülern Pornos zeigen» (Titel 20minuten) ist falsch. männer.ch weist die Unterstellung zurück, wonach die Organisation fordere, dass Lehrkräfte im Unterricht pornographisches Material zeigen.

    Seit 2005 ist Sexualität eines von drei Kernthemen von männer.ch. In unserer Stellungnahme zum bundesrätlichen Vorschlag, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen von 16- bis 18-Jährigen unter Strafe zu stellen, führen wir einige sexualpolitische Forderungen und Perspektiven von männer.ch aus. Diese Stellungnahme datiert vom 31. Oktober 2011. Die NZZ am Sonntag und 20minuten zitieren in ihren Ausgaben vom 15. resp. 16. Juli 2012 daraus. Dabei werden die gemachten Aussagen in unzulässiger Weise überspitzt. 

    Die fragliche Passage in der männer.ch-Stellungnahme heisst: «männer.ch fordert, im Rahmen der vorliegenden StGB-Revision den Art. 197 StGB dahingehend zu lockern (oder die Auslegung des geltenden Rechts ggf. dahingehend zu klären), dass Eltern und geschulte Fachleute sich nicht strafbar machen, wenn sie mit klarem pädagogischem Ziel innerhalb eines sorgfältig gewählten und klar definierten Settings pornografische Darbietungen unter 16­-Jährigen zugänglich machen. Dabei muss in jedem Fall das Selbstbestimmungsrecht der Kinder und Jugendlichen gewahrt werden, so dass sie nicht wider ihren Willen mit pornografischem Material konfrontiert werden.» 

    Wir weisen damit in erster Linie auf einen Widerspruch zwischen Gesetz und Realität hin: Die Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz hat schon Pornografie angeschaut, zum grössten Teil im Internet. Gleichzeitig ist es aufgrund des geltenden Art. 197 StGB generell verboten, unter 16-Jährigen pornografische Erzeugnisse zu zeigen, anzubieten oder zugänglich zu machen. Dies gilt auch für die Inhaber der elterlichen Obhut. Trotz repressiv geprägtem Jugendschutz konsumieren Jugendliche also Pornografie. Aber wegen des repressiven Jugendschutzes ist es auch den Eltern verunmöglicht, die unter 16-jährigen Jugendlichen in verantwortungsvoller Weise beim Erkunden dieses Terrains zu begleiten. Hier braucht es aus Sicht von männer.ch eine Anpassung der Gesetzgebung an die sich wandelnden Verhältnisse und die technologie-bedingt immer leichtere Verfügbarkeit von pornographischen Erzeugnissen. Jugendliche sollten mit diesen Erfahrungen nicht allein gelassen, sondern begleitet und in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden, auch und gerade Jugendliche aus eher bildungsferneren Milieus. Deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur die Eltern vom Verbot des Zugänglichmachens von Pornografie auszunehmen, sondern auch geschulten externen Fachpersonen (Sexualpädagogen) zu ermöglichen, das Thema im Rahmen spezieller Unterrichtseinheiten alters- und geschlechtergerecht zu behandeln. 

     

    männer.ch hat seit der Gründung 2005 drei Schwerpunktthemen: Arbeit, Vaterschaft/Familie und Sexualität. In letztgenanntem Handlungsfeld engagieren wir uns für die Entwicklung einer aufgeklärten und menschenfreundlichen Sexualpolitik speziell aus einer geschlechtersensiblen Männerperspektive heraus. Diese Arbeit ist pionierhaft und bedarf vieler Grundlagendiskussionen. Die in der besagten Stellungnahme formulierten Anliegen sind Gegenstand laufender intensiver fachlicher und politischer Debatten innerhalb von männer.ch. Diese werden sorgfältig weiter geführt, bevor konkrete politische Aktionen geplant werden. Am 6. September 2012 führt männer.ch einen Mitgliederanlass in Olten durch (ca. 17.15 bis 21.00 Uhr), in dessen Rahmen die sexualpolitschen Forderungen diskutiert und priorisiert werden sollen. Diese Veranstaltung schliesst an die Vorstandsretraite vom 5. Mai 2012 und die Mitgliederversammlung vom 8. Mai 2012 an, welche wir für Grundlagendiskussionen über eine fachlich fundierte Sexualpolitik aus Männersicht genutzt haben. 

     

    Zuletzt muss unterstrichen werden, dass die sexualpolitischen Positionen von Männer.ch nichts mit dem Engagement des Männer.ch-Präsidenten als Männerbeauftragter des Kantons Zürich (Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann) zu tun haben. Diese Fragen sind weder Teil des Aufgabengebiets des Männerbeauftragten noch der Fachstelle für Gleichstellung.  

  8. Freitag, 25. Mai 2012
    Am 25. Mai 2012 ist unter dem Patronat von männer.ch das Buch «Männerpolitik. Was Jungen, Männer und Väter stark macht» erschienen. 20 Autoren und Autorinnen beschreiben darin Legitimation und Aufgaben, Zielgruppen und Themen einer gleichstellungsorientierten Buben-, Männer- und Väterpolitik. Auf der Website http://maennerpolitiken.wordpress.com wird über die Buchinhalte diskutiert. Machen Sie mit!

    Hier gehts zur Onlinediskussion Männerpolitik zum Buch «Männerpolitik».

    Hier finden sich nähere Informationen zum Buch, hier die Medienunterlagen des Verlags.

    Hier sind die Fotos der Buchpräsentation.

     

  9. Mittwoch, 7. März 2012
    Als erster Kanton der Schweiz schafft der Kanton Zürich in seiner Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann die Stelle eines Männerbeauftragten. Nun gibt der Kanton die personelle Besetzung bekannt: «Die Direktion der Justiz und des Innern hat Markus Theunert als schweizweit ersten Männerbeauftragten verpflichtet. Der Gründungspräsident des Dachverbands Schweizer Männer- und Väterorganisationen ist in diesem Thema seit vielen Jahren fachlich und politisch engagiert».

    Als erster Kanton der Schweiz schafft der Kanton Zürich in seiner Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann die Stelle eines Männerbeauftragten. Nun gibt der Kanton die personelle Besetzung bekannt: «Die Direktion der Justiz und des Innern hat Markus Theunert als schweizweit ersten Männerbeauftragten verpflichtet. Der Gründungspräsident des Dachverbands Schweizer Männer- und Väterorganisationen ist in diesem Thema seit vielen Jahren fachlich und politisch engagiert», wird in der Medienmitteilung formuliert.

    NZZ online

    20minutes online

  10. Montag, 20. Februar 2012
    «Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Männer ein Problem. Auch die Arbeitgeber haben erkannt, dass Handlungsbedarf besteht. Bei der Stellenwahl ist das Angebot der Firmen bezüglich Vereinbarkeit wichtiges Auswahlkriterium geworden»: Die Neue Zürcher Zeitung widmet der Väterpolitik, dem Väterzeitvorstoss von Männer.ch und der Bedeutung der Väter für die Kindererziehung eine ganze Seite.

    Der Artikel und das Interview mit Männer.ch-Präsident Markus Theunert sind elektronisch verfügbar. 

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